Beläge im Außenbereich sollten ihren Besitzern gefallen. Sie müssen aber auch sicher und bequem in der Nutzung sein. Daher ist es wichtig, dass Flächenbeläge einen ausreichenden Gehkomfort bieten. Insbesondere für Kinder, ältere und sehbehinderte Personen bedeuten unebene Flächenbeläge ein hohes Gefahrenpotential, aber auch für Damen mit Pfennigabsätzen können große Fugen eine unliebsame Überraschung beinhalten. Selbst wenn man nicht zu dem genannten Personenkreis gehört, sind derartige zu Überlegungen berücksichtigen, denn man möchte ja auch mal Gäste einladen.
Im Gegensatz zu Natursteinen besitzen Betonsteine nur geringe Maßtoleranzen und können daher mit einer sehr kleinen Fuge von nur 3 - 5 mm verlegt werden. Daraus ergibt sich für den Nutzer ein vorbildlicher Gehkomfort. Flächen aus Betonsteinpflaster lassen sich auch mit hohen Absätzen elegant überqueren und im Winter mit dem Schieber ohne anzuecken problemlos reinigen. Auch Stolperkanten für Sehbehinderte werden vermieden. Und: Die Flächen sind mit einem sogenannten Gehfrei' seniorengerecht oder mit einem Kinderbuggy' kindgerecht und angenehm zu begehen bzw. zu befahren.
Nicht zuletzt sollte man die Freude bei der Nutzung beispielweise einer Gartenterrasse nicht unnötig durch den Einbau unebener Pflastersteine mindern. Ein kippeliger Kaffeetisch auf einer wild-romantisch gepflasterten Terrasse kann nämlich auch schnell zu einer sehr nervigen Angelegenheit werden.
Zusammenfassung:
- Große Fugen mindern den Gehkomfort erheblich
- Unebene Pflastersteine lassen sich weder gut begehen noch befahren oder pflegen.
- Eine Terrasse sollte nach Möglichkeit mit ebenen Materialien ausgeführt werden.
| Buchtipp: | Pflastern mit Betonsteinen von Clemens Esser. Erschienen im Verlag Eugen Ulmer KG, Stuttgart. ISBN 3-8001-4193-0. |