Wer heute überlegt seine Pflasterflächen rund ums Haus neu zu gestalten, sollte seine Entscheidung für den einen oder anderen Flächenbelag nicht nur von optischen oder gestalterischen Argumenten abhängig machen, sondern auch einige technische Überlegungen in die Entscheidungsfindung einfließen lassen.
Materialien, die für den Innenraum bestens geeignet sind können als Außenflächen völlig fehl am Platz sein. Flächenbeläge in den Außenbereichen eines Grundstücks sind Wind und Wetter ausgesetzt. Sie vernässen permanent. Besonders glatte Materialien, wie z.B. Fliesen, stellen daher nicht nur für ältere Personen und Kinder ein erhöhtes Rutsch-Risiko dar. Organische Flächenbeläge, wie z.B. Holz neigen in den bewitterten Außenanlagen zu einer erhöhten Veralgung. Ihre organische Masse dient den Moosen, Pilzen und Algen als hervorragender Wasserspeicher und Nährstofflieferant. Veralgte Holzbeläge sehen nicht nur ungepflegt aus, sie bergen insbesondere ein erhöhtes Rutsch-Risiko, das man vermeiden sollte.
Eine technisch sinnvolle Alternative bieten Betonpflastersteine. Durch Ihre natürlich raue Oberfläche minimieren Sie das Risiko des Rutschens erheblich. Besonders gemindert wird das Rutschrisiko durch den Einbau von Pflastersteinen mit gestrahlten oder gewaschenen Oberflächen. Sie besitzen eine feine Rauhigkeit, die dem Nutzer einen festen Tritt verleiht.
Auch für die Winternutzung stellen Betonpflastersteine eine gute Wahl dar, da sie völlig unempfindlich gegen Streusplitte im Winterdienst sind.
Zusammenfassung:
- Betonsteine wirken rutschhemmend durch die feine Rauhigkeit in der Oberfläche, gegenüber Fliesen oder Holz.
- Insbesondere gestrahlte oder gewaschene Oberflächen geben Halt und Sicherheit bei Nässe.
- Betonsteine sind unempfindlich gegenüber Streumittel im Winterdienst.
| Buchtipp: | Pflastern mit Betonsteinen von Clemens Esser. Erschienen im Verlag Eugen Ulmer KG, Stuttgart. ISBN 3-8001-4193-0. |